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Genuss im Alter - Konsumrisiken erkennen und vorbeugen

Alkohol, Medikamente, Tabak, Kokain, Glückspiel - Risikokonsum und Sucht kennen keine Altersgrenzen. Menschen ab 55 sind einem erhöhten Risiko einer Schädigung durch Suchtmittelmissbrauch ausgesetzt.

Körperlicher Abbau, Ausscheiden aus der Arbeitswelt, Verlust von nahen Menschen, gesundheitliche Probleme und die Realität des nahenden Todes gilt es im Alter zu bewältigen. Konsum kombiniert mit der Einnahme ärztlich verschriebener Medikamente führt zu zusätzlichen Gesundheitsrisiken. Nicht selten entwickelt sich eine Sucht erst nach der Pensionierung. Die Gesellschaft und nahestehende Betroffene tun sich eher schwer mit diesem Thema.

Wir schauen hin!

Prävention Alter  - Pixabay

Unsere Angebote richten sich an Institutionen und Vorgesetzte in der Seniorenarbeit, an Fachkräfte der Pflege und Versorgung älterer Menschen sowie an Seniorinnen und Senioren selber.

Mehr Infos zu unseren Angeboten:

Gerne planen wir mit Ihnen ein massgeschneidertes Programm nach Ihren Bedürfnissen. Kontaktieren  Sie uns.

Angebotsübersicht

Praev Alter Familie Pixabay

Viele Menschen wissen ihren Ruhestand zu geniessen und gönnen sich zu einem feinen Essen ein Glas Wein. Es gibt keinen Grund, auf vertraute Rituale zu verzichten, nur weil man älter wird. Problematisch wird es erst, wenn sich das Genuss- zum Suchtmittel wandelt.

Ein Konsum über das vernünftige Mass kann besonders für ältere Menschen gesundheitliche Risiken mit sich bringen. So kann das gewohnte Glas Wein im Zusammenspiel mit Medikamenten unerwünschte Wechselwirkungen hervorrufen und die Gesundheit beeinträchtigen.

Suchtprävention im Alter strebt den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und Medikamenten an, dazu werden Betroffene, Angehörige und Institutionen für das Thema Sucht im Alter sensibilisiert.

 

Schulung für Mitarbeitende in Institutionen, die ältere Menschen beraten, betreuen und im täglichen Leben begleiten (Spitex, Altersheime, Freiwilligenarbeit)

Diese Schulung bietet Unterstützung im Umgang mit Seniorinnen und Senioren, bei denen ein problematischer Konsum von Alkohol oder Medikamenten vermutet wird. Sie erhalten Hintergrundwissen über Suchtentwicklung im Alter, kennen Früherkennungsmerkmale und Handlungsstrategien.

 

Suchtmittelkonsum im Alter – Leitfaden zur Frühintervention (Spitex, Altersheime)

Wir begleiten Sie bei der Erarbeitung eines betriebsinternen Leitfadens zur Früherkennung und Frühintervention bei Suchtgefährdung von Klienten. Dadurch erlangen die Leitung und das Personal zusätzliche Kompetenzen, die sie in ihrem Berufsalltag handlungswirksam umsetzen können. Der Leitfaden bietet Unterstützung und Klarheit im Umgang mit suchtgefährdeten Klienten.

 

Gesund bleiben und geniessen – Veranstaltung für Seniorinnen und Senioren

Ein Gläschen in Ehren… aber wo ist die Grenze zwischen Genuss und Sucht? Sind Gehstörungen oder Vergesslichkeit normale Altersbeschwerden oder besteht vielleicht ein Suchtproblem? Information und Sensibilisierung älterer Menschen zum Umgang mit Alkohol oder Medikamenten, z.B. im Rahmen von Seniorinnen- und Seniorennachmittagen oder anlässlich von moderierten Alterstischen.

 

Suchtprobleme – Beratung für Betroffene und Angehörige

Unsere Beratungsstelle für Suchtbetroffene berät und begleitet Betroffene, ihre Angehörigen sowie deren Umfeld. Sie arbeitet ressourcenorientiert und fördert die Eigenständigkeit. Die Beratungen sind kostenlos und vertraulich. 

 

Flyer Angebotsübersicht

 

Ihr Ansprechspartner - Ueli Imhof 

 

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Risikokonsum und Sucht im Alter - Schulung Mitarbeitende in Altersinstitutionen

Prave alter Pflege Pixabay

Bei der Pflege und Betreuung älterer Menschen in Altersinstitutionen ist es wichtig, Suchtmittelkonsum zu erkennen und situationsgerecht zu intervenieren. Suchtmittelmissbrauch (beispielsweise Alkohol oder Medikamente) kann zu somatischen, psychischen und sozialen Komplikationen bei den Betroffenen führen und die Arbeit von Pflegenden erschweren. Kenntnisse über Suchtentwicklung und –symptome, sowie geklärte Vorgehensweisen innerhalb der Institution erleichtern den Umgang mit Betroffenen.

 

Ziele der Schulung:

  • Grundlageninformationen zu Suchtentwicklung
  • Suchtmittelmissbrauch bei Betroffenen früh erkennen
  • Handlungsmöglichkeiten kennen
  • Einschätzung Handlungsbedarf im Team/der Institution

 

Inhalte:

  • Suchtentstehung und –entwicklung im Alter
  • Wahrnehmen von Auffälligkeiten bei Betroffenen
  • Intervenieren ⇨ unterschiedliche Handlungsansätze
  • Infoquellen und Angebote der Suchthilfe
  • Fallbeispiele
  • Diskussion thematischer Bedarf im Team/der Institution

 

Dauer:

ca. 3 Std. oder nach Absprache

 

Leitung:

Je eine Fachperson aus der Prävention und der Suchtberatung

 

Ort:

Nach Absprache in Ihrer Institution oder bei uns

 

Kosten:

Finanzierung via Kanton – Für Institutionen im Kanton Solothurn ist die Weiterbildung kostenlos 

 

Flyer Schulung Mitarbeitende in Altersinstitutionen

 

Ihr Ansprechspartner - Ueli Imhof 

 

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Risikokonsum und Sucht im Alter - Schulung für Spitex-Mitarbeitende

Praev Alter Strand Pixabay

Bei der Pflege und Betreuung von Personen, die auf Unterstützung angewiesen sind und Spitex-Dienstleistungen in Anspruch nehmen, ist es wichtig, Suchtmittelkonsum zu erkennen und situationsgerecht zu intervenieren. Suchtmittelkonsum (beispielsweise Alkohol oder Medikamente) kann zu somatischen, psychischen und sozialen Komplikationen führen. Kenntnisse über Suchtentwicklung und –symptome, sowie eine klare Haltung der Spitex-Mitarbeitenden erleichtern den Umgang mit Klienten.

 

Ziele der Schulung:

  • Informationsvermittlung zu Suchtentwicklung
  • Suchtmittelmissbrauch bei Klienten früh erkennen
  • Sicherheit im Umgang mit suchtauffälligen Klienten erhalten
  • Risiken bei Klienten (und Personal) reduzieren

 

Inhalte:

  • Suchtentstehung und –entwicklung im Alter
  • Wahrnehmen von Auffälligkeiten bei Klienten
  • Wie spreche ich ein mögliches Suchtproblem an?
  • Hilfsangebote und Instrumente kennenlernen
  • Entwickeln einer gemeinsamen Haltung im Betrieb
  • Fallbeispiele

 

Dauer:

2-3 Std. oder nach Absprache

 

Leitung:

Je eine Fachperson aus Prävention und Suchtberatung

 

Ort:

Nach Absprache

 

Kosten:

Nach Absprache

 

Flyer Schulung Spitex-Mitarbeitende

 

Ihr Ansprechspartner - Ueli Imhof 

 

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Veranstaltung für Seniorinnen und Senioren

Praev Alter Wein Pixabay

Die Veranstaltung eignet sich zum Beispiel für Seniorennachmittage, Altersgruppierungen, Institutionen, Kirchgemeinden usw.

 

Ziele:

  • Die Teilnehmenden vertiefen ihr Wissen rund um das eigene Gesundsein
  • Sie tauschen sich über soziale Veränderungen und Herausforderungen beim Älterwerden aus
  • Sie kennen körperliche Veränderungen und die Wirkung von Alkohol und Medikamenten beim Älterwerden
  • Sie kennen Symptome und Merkmale, die auf eine Unverträglichkeit oder einen Missbrauch deuten können

 

Methoden:

Referat und Austausch im Plenum

 

Dauer:

ca. 2 Std.

 

Leitung:

Ueli Imhof (Prävention) und Janina Rüfenacht (Beratung)

 

Kosten:

Für Nonprofit-Organisationen kostenlos

 

Inhalte:

  • Was heisst für mich Genusskonsum und wo beginnt das Risiko?
  • Wie wirkt Alkohol mit zunehmendem Alter?
  • Kenne ich die Wirkung von Medikamenten?
  • Wie erkenne ich Risiken von Alkohol- oder Medikamentenkonsum bei mir und anderen?
  • Wie entwickelt sich eine Abhängigkeit?
  • Wie spreche ich meinen Partner oder meine Bekannte auf sein/ihr Konsumverhalten an?
  • Welche Hilfsangebote und Beratungsstellen gibt es?

 

Flyer Veranstaltung für Seniorinnen und Senioren

 

Ihr Ansprechspartner - Ueli Imhof 

 

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