Prävention Klasse UEI

Schule / Bildung

In keiner Zeit seines Lebens verändert sich der Mensch in so kurzer Zeit dermassen, wie in seiner Jugend - körperlich und geistig. Es ist mitunter eine sehr spannende und intensive Lebensphase, an welche sich auch viele Erwachsene gerne zurück erinnern. Damit einher gehen jedoch auch besondere Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Kinder und Jugendlichen sind von Natur aus neugierig und offen für Neues - Eine Ressource, die nicht nur Vorteile mit sich bringt.  Deshalb benötigen sie  Begleitung und einen besonderen Schutz. Die Sozialisation beginnt schon früh in der Kindheit und dauert bis spät ins junge Erwachsenenalter. Die Schule und Berufsbildung nehmen dabei eine besondere Rolle ein. Neben den Fachkompetenzen sind auch die sozialen und personalen Kompetenzen von Bedeutung. Der (übermässige) Konsum von Suchtmitteln oder digitalen Medien können die Entwicklung des noch jungen Menschen negativ beeinflussen.

Wir schauen hin!

Praev Schule Bildung Pixabay

Unsere Angebote richten sich an Schulen, Institutionen und Ausbildungsbetriebe mit Kindern und Jugendlichen vom Kindergartenalter bis hin zur Berufsbildung.

Mehr Infos zu unseren Angeboten:

Unsere Angebote werden laufend weiterentwickelt. Unter Aktuell Prävention finden Sie unter anderem auch unsere neusten Angebote.

 

Spielzeugfreier Kindergarten

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Zielgruppe:

Kindergärtnerinnen und Kindergärtner

 

Ausgangslage:

Seit 2005 bieten wir in den Bezirken Lebern, Bucheggberg, Wasseramt und Solothurn den Spielzeugfreien Kindergarten an. Kindergärtnerinnen können bei uns eine fachliche Begleitung für die Planung und Umsetzung bestellen. Bereits über 25 Kindergärten haben unser Angebot genutzt. Der Spielzeugfreie Kindergarten wurde 1992 in München entwickelt und die Aktion Jugendschutz der Landesarbeitsstelle Bayern in München ist der Herausgeber und Besitzer der Urheberrechte dieses höchst spannenden Projektes.

 

Die Idee:

Kinder werden in der heutigen Konsumgesellschaft mit Spielsachen, wie elektronischen Geräten, Plastikgegenständen, Essen, Unterhaltung, etc. teils massiv überflutet. Oft lassen zu viele Spielsachen wenig Freiraum für eigene Ideen und Kreativität. Zudem besteht ganz allgemein die Gefahr, dass das Erlernen von wichtigen Lebenskompetenzen in den Hintergrund gerückt wird. Während der spielzeugfreien Zeit im Kindergarten stehen den Kindern keine industriell gefertigten Spielsachen zur Verfügung. Diese werden weggeräumt, sprich in die Ferien geschickt. Dafür stehen Naturmaterialien wie Stühle, Tische, Seile, Matratzen, Tücher und usw. zur Verfügung. In dieser Entdeckungszeit sind die Kinder besonders gefordert ihre Lebenskompetenzen spielerisch zu üben und zu erweitern. Die Kinder gestalten den Inhalt selber, Hilfe erhalten sie nur auf Anfrage.
Die Kindergärtnerinnen halten sich in dieser Zeit beobachtend im Hintergrund. Die Kinder werden gefordert selbständig Lösungen zu finden und lernen dabei eine Menge. Die Verantwortung für den „Betrieb“ liegt jedoch immer bei der Lehrperson, d. h. sie soll und muss eingreifen, wenn ein Spiel zu entgleisen droht oder die Sicherheit gefährdet ist.

 

Ziele:
Die Kinder können…

  • …sich verständlich machen und andere besser verstehen 
  • …eigene Bedürfnisse wahrnehmen, eigene Stärken und Schwächen annehmen und Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen 
  • …sich selbst Aufgaben stellen und selbst Lösungen finden 
  • …Misserfolge aushalten und daraus lernen 
  • …Beziehungen aufbauen, sich Hilfe holen und kollektive Lösungen finden 
  • …ihre Kreativität weiterentwickeln und mehr Mut entfalten um Neues auszuprobieren 

 

Leistungen der PERSPEKTIVE:

  • Einführung ins Thema Spielzeugfreier Kindergarten 
  • Projektbegleitung und Materialbesorgung 
  • Eine Planungssitzung 
  • Beteiligung Elternabende (Planung / Durchführung) 
  • 1 Besuch im Kiga-Alltag
  • Auswertung

 

Organisation:

  • Dauer: 3 Monate, i.d.R. in Periode Januar bis Mai 
  • Kosten: Die Finanzierung wird durch die PERSPEKTIVE Region Solothurn-Grenchen gewährleistet. 
  • Buchung/Fragen: nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Sie erhalten eine unverbindliche Anfrageberatung.
  •  Die Anmeldefrist läuft jeweils bis Ende Juli des vorangehenden Schuljahres.

 

Eine detaillierte Beschreibung des Angebotes finden Sie in unserem Factsheet.

 

Ihr Ansprechspartner - Ueli Imhof 

 

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Flo# - Kids Flott im Netz

Praev flott flyer neu

Ein Präventionsangebot für Schüler/innen der 5. und 6. Klasse 

"Der beste Schutz vor den Risiken der digitalen Medien ist die Stärkung der eigenen Kompetenzen im Umgang mit Internet, Handy und Computerspielen." (Nationale Plattform Jugend und Medien)

Das Thema «richtiger Umgang mit digitalen Medien» ist wichtig, aber die Zeit im Schulalltag ist knapp. «Flo#» trägt dieser Tatsache Rechnung. Das Herzstück sind zwei Medienhalbtage, an denen die Schülerinnen und Schüler Ateliers zu Themen wie "Social Media", "Games" oder "Cybermobbing" besuchen. Die Ateliers werden von Lehrpersonen geleitet, die sich in einer kompakten Weiterbildung mit bereitgestelltem praxiserprobtem Unterrichtsmaterial auf diese Aufgabe vorbereitet haben. So kann mit geringem Aufwand viel Know-how ins Schulhaus gebracht und verankert werden. Ein Elternabend zum Thema rundet die Massnahme ab. Die breite Abstützung bei Lehrpersonen, Eltern, Schülerinnen und Schülern unterstützt die präventive Wirkung.

Die Inhalte von Flo# sind passend zum Lehrplan ausgewählt. Sie decken sowohl Bereiche des Modullehrplans "Informatische Bildung" als auch der überfachlichen Kompetenzen ab.

Die Ateliers sind bewusst so konzipiert, dass sie Vorerfahrungen und das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aufgreifen. Neben Risiken digitaler Medien rücken so auch Chancen ins Blickfeld.

Für Schulen des Kantons Solothurn werden die Kosten in der Regel vom Kanton getragen (Finanzierungskategorie A).

Stimmen aus Schulen, welche Flo# bereits durchgeführt haben:

"Nach der Weiterbildung waren wir sehr gut auf die Medienhalbtage mit den Klassen vorbereitet. Die bereitgestellten
Materialien sind top. Weil alle Lehrpersonen der Stufe einbezogen waren, musste niemand die Prävention allein angehen."


"Auf jeden Fall werden wir die Flo#-Ateliers in einem bis zwei Jahren an unserer Schule wieder durchführen."

Das Angebot Flo# wurde von der Suchthilfe Ost, der PERSPEKTIVE und imedias der Pädagogischen Hochschule FHNW in Zusammenarbeit mit Solothurner Schulen entwickelt.

 

Flyer Flo# - Kids flott im Netz

Pädagogisches Konzept

 

Ihr Ansprechspartner - René Henz 

 

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Modul: Zigis, Alk und Co.

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Dieses Angebot wird gemeinsam mit der Jugendpolizei Kanton Solothurn durchgeführt.

 

Zielgruppe:

Klassen / Gruppen ab Sekundarstufe 1

Das dazu passende Angebot für einen Elternabend finden Sie hier.

 

Grundzüge des Angebotes

Wir führen gemeinsam mit der Jugendpolizei Doppellektionen für Schulklassen ab Sekundarstufe 1 zum Thema „Suchtmittel“ durch. Im Zentrum stehen dabei Alkohol, Cannabis und Tabak. Das Modul eignet sich auch für Institutionen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern (SuS) Kompetenzen für den verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit Suchtmitteln zu vermitteln.

Durch die lokale Verankerung der Jupo und der Suchtfachstelle können spezifische Fragestellungen und Beispiele aus der unmittelbaren Umgebung behandelt und weitere, vertiefende Angebote können gewährleistet werden.

Das Modul eignet sich vor allem als Einstieg ins Thema und dient als Anstoss für die persönliche Auseinandersetzung.

Für eine nachhaltige Wirkung wird deshalb eine Vertiefung und stetige Bearbeitung des Themas empfohlen. Wir verfügen diesbezüglich über weitere Angebote und/oder vermitteln an weitere Stellen.

 

Ziele:

  • Die TeilnehmerInnen haben das nötige Grundwissen zum Thema (Gesetz, Substanz, Chancen, Nutzen und Risiken, Fach- und Beratungsstellen, usw.).
  • Die TeilnehmerInnen werden angeregt ihr eigenes (Konsum)-verhalten zu reflektieren, zu hinterfragen, ihre eigene Haltung (weiter) zu entwickeln und ihre vorhandenen Ressourcen zu stärken.
  • Die Begleitpersonen kennen den vermittelten Inhalt.
  • Die Begleitpersonen haben Ideen erhalten, um das Thema in ihrer Klasse zu vertiefen.

 

Methoden:

Es handelt sich um eine Inputveranstaltung mit integrierendem Ansatz. Einbezogen werden Fallbeispiele & Filmsequenzen. Die TeilnehmerInnen werden ermutigt jederzeit ihre Fragen zu stellen und wenn immer möglich werden Kurzdiskussionen in Gruppen oder im Plenum eingebaut. Zudem findet eine simulierte Polizeikontrolle statt.

Die TeilnehmerInnen können sich am Ende der Veranstaltung an bereitgelegten Broschüren mit Infos, Tipps und Adressen bedienen.

 

Dauer / Ort:

Eine Doppellektion pro Gruppe (+ 5' Pause) bei Ihnen vor Ort (Schulzimmer, Aula, ...) mit entsprechender Infrastruktur (Bestuhlung, Beamer, ...).

 

Referenten:

Jeweils eine Fachperson der Jugendpolizei und der PERSPEKTIVE.

 

Kosten:

Finanzierung via Kanton – für Schulen und Institutionen in unserer Region ist das Angebot kostenlos.

  

 Zum Detailbeschrieb

 

Ihr Ansprechspartner - René Henz  

 

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Modul: Handy, Games und Co.

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Dieses Angebot wird gemeinsam mit der Jugendpolizei Kanton Solothurn durchgeführt.

 

Zielgruppe:

Klassen / Gruppen ab Sekundarstufe 1

Das dazu passende Angebot für einen Elternabend (auch für Eltern von Primarschülern) finden Sie hier.

 

Grundzüge des Angebotes

Wir führen gemeinsam mit der Jugendpolizei Doppellektionen für Schulklassen ab Sekundarstufe 1 zum Thema „Digitale Medien“ durch. Das Modul eignet sich auch für Institutionen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern (SuS) Kompetenzen für den verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln.

Durch die lokale Verankerung der Jupo und der Suchtfachstelle können spezifische Fragestellungen und Beispiele aus der unmittelbaren Umgebung behandelt und weitere, vertiefende Angebote können gewährleistet werden.

Das Modul eignet sich vor allem als Einstieg ins Thema und dient als Anstoss für die persönliche Auseinandersetzung.

Für eine nachhaltige Wirkung wird deshalb eine Vertiefung und stetige Bearbeitung des Themas empfohlen. Wir verfügen diesbezüglich über weitere Angebote und/oder vermitteln an weitere Stellen

 

Ziele:

  • Die TeilnehmerInnen haben das nötige Grundwissen zum Thema (Gesetz, Chancen, Nutzen und Risiken, Fach- und Beratungsstellen, usw.).
  • Die TeilnehmerInnen werden angeregt ihr eigenes (Konsum)-verhalten zu reflektieren, zu hinterfragen, ihre eigene Haltung (weiter) zu entwickeln und ihre vorhandenen Ressourcen zu stärken.
  • Die Begleitpersonen kennen den vermittelten Inhalt.
  • Die Begleitpersonen haben Ideen erhalten, um das Thema in ihrer Klasse zu vertiefen.

 

Methoden:

Es handelt sich um eine Inputveranstaltung mit integrierendem Ansatz. Einbezogen werden Fallbeispiele & Filmsequenzen. Die TeilnehmerInnen werden ermutigt jederzeit ihre Fragen zu stellen und wenn immer möglich werden Kurzdiskussionen in Gruppen oder im Plenum eingebaut.

Die TeilnehmerInnen können sich am Ende der Veranstaltung an bereitgelegten Broschüren mit Infos, Tipps und Adressen bedienen.

 

Dauer / Ort:

Eine Doppellektion pro Gruppe (+ 5' Pause) bei Ihnen vor Ort (Schulzimmer, Aula, ...) mit entsprechender Infrastruktur (Bestuhlung, Beamer, ...).

 

Referenten:

Jeweils eine Fachperson der Jugendpolizei und der PERSPEKTIVE.

 

Kosten:

Finanzierung via Kanton – für Schulen und Institutionen in unserer Region ist das Angebot kostenlos.

  

 Zum Detailbeschrieb

 

Ihr Ansprechspartner - René Henz  

 

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Ausbildung und Konsum

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Je nach Bedarf wird dieses Angebot gemeinsam mit der Jugendpolizei Kanton Solothurn durchgeführt.

 

Zielgruppe:

Klassen / Gruppen / Lernende zwischen Ende obligatorischer Schulzeit und Anfang Ausbildung.

 

Grundzüge des Angebotes

Unser Angebot "Ausbildung und Konsum" ähnelt in vielerlei Hinsicht unserem Modul Zigis, Alk und Co. Allerdings wird der Fokus auf die Übergangsphase zwischen Schulabschluss und den Einstieg in die Ausbildung gelegt. Studien haben gezeigt, dass in dieser Phase, respektive während der Ausbildung der Konsum von Suchtmitteln tendenziell ansteigt und danach wieder sinkt. Diesem Umstand wird bei diesem Angebot Rechnung getragen. 

Einige Schulen im Kanton Solothurn  führen das Modul Zigis, Alk und Co. bereits in der 8. Klasse mit uns durch. Wir empfehlen Ihnen deshalb, vorgängig mit uns abzuklären, ob dieses Angebot das richtige für Sie ist. Weitere Infos zum Modul Zigis, Alk und Co. finden Sie hier.

Gerne planen wir mit Ihnen deshalb auch ein massgeschneidertes Programm nach Ihren Bedürfnissen zu den Themen Suchtmittelkonsum oder digitale Medien. Nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf. 

  

Kosten:

Finanzierung via Kanton – für Schulen, Institutionen und Firmen in unserer Region ist dieses Angebot kostenlos.

 

Ihr Ansprechspartner - René Henz  

 

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Weiterbildungen, Beratung und Begleitung

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Zielgruppe:

Teams von Schulen, Institutionen und Firmen, welche mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten. Lehrpersonen, Schulleitungen und Schulsozialarbeitende,

 

Grundzüge des Angebotes

Sie möchten sich oder Ihr Team zu Themen wie "Suchtmittelkonsum" oder "digitale Medien" weiterbilden? Oder Sie möchten wirksame Strukturen und Abläufe bei Ihnen verankern? Gerne beraten und begleiten wir Sie bei Ihrem Vorhaben und führen auf Sie zugeschnittene Weiterbildungen bei Ihnen durch. Nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf. 

  

Kosten:

In der Regel sind die Angebote vom Kanton finanziert und deshalb kostenlos. Für längerfristige Projekte werden allfällige Kosten vorgängig vereinbart.

 

Ihr Ansprechspartner - René Henz  

 

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